Florian Hesselbarth

In Filmen vereinen sich alle Disziplienen der Kunst zu einem großen Ganzen.
Musik, Bühnenbild, Schauspiel, Mode und Story. Wenn sie gut gemacht sind,
ziehen sie uns aus der ungeliebten Realität in ein interessantes und glaubhaftes Universum.

Dame, König, As, Spion      Regie: Tomas Alfredson - intelligent, schön, herausragende

Dieser Film besticht durch das liebevolle Setting von einem London der 60er Jahre. 
Die komplizierte Story von John le Carré zwingt einen zum permanenten Mitdenken. 
Das minimalistische Spiel von Gary Oldman und John Hurt, als alte Hasen des Geheimdienst,
ist faszinierend. Zudem ist Colin Firth mit seiner lakonischen Art ein absoluter Eye Candy. 
Absolut zu empfehlen. Das schöne ist, dass man ihn mindestens dreimal schauen kann,
um den Film komplett zu durchdringen. 


Casino                                  Regie: Martin Scorsese

Martin Scorsese ist mit diese Film sein Opus Magnum gelungen. Kein Film davor oder
danach war jeh wieder so gut. Robert De Niro und sein Antagonist Joe Pesci allein würden
den Film tragen. Doch Scorsese baut drum herrum die komplexe und liebevolle Welt
von Las Vegas. Er lässt uns einen Blick hinter die Kulissen werfen und erklärt wie
das Geschäft mit Roulett und Atomaten funktioniert. Sigfried und Roy haben einen
Gastauftritt. Der legändere Don Rickels spielt im Hintergrund mit. Musik, Schnitt und
Story sind straff angelegt. Miit kühlen Spiel nimmt uns De Niro an die Hand und 
zeigt uns das Casino-Business. 

The West Wing                    Buch: Aaron Sorkin

 

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